STUDIENSCHWERPUNKT WIRTSCHAFTSPRIVATRECHT


Das neue Curriculum 2015 idF 2016 sieht vor, dass der Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht ab 30.09.2016 nicht mehr Teil des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften ist. Für Studierende, welche bereits Lehrveranstaltungen dieses Schwerpunkts absolviert haben bzw bis 30.09.2016 noch absolvieren werden, gelten nach Maßgabe des Curriculums (§ 19 Abs 4 Z 10) folgende Übergangsbestimmungen:

1. Studierende, die vor 1.10.2016 im Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht Lehrveranstaltungsprüfungen nach den bisher geltenden Vorschriften im Ausmaß von mindestens 11 ECTS-Punkten erfolgreich abgelegt haben, können die ihnen noch fehlenden Leistungsnachweise durch Absolvierung beliebiger Lehrveranstaltungsprüfungen aus den Studienschwerpunkten Gerichtsbarkeit und Unternehmensrecht (Vertiefung) erbringen;

2. Studierende, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, haben Anspruch auf Anerkennung der im Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht erfolgreich absolvierten Lehrveranstaltungsprüfungen auf beliebige Lehrveranstaltungsprüfungen der Studienschwerpunkte Gerichtsbarkeit und Unternehmensrecht (Vertiefung).

 

Im Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht waren folgende Lehrveranstaltungen vorgesehen:

 

Bankenrecht 

VL Bankvertragsrecht

VL Kreditsicherung – obligatorische Sicherungsrechte

 

Privatversicherungsrecht 

VL Allgemeines Vertragsversicherungsrecht 

VL Besondere Versicherungszweige

 

Wohn- und Immobilienrecht 

VL Miteigentum und Wohnungseigentum 

VL Mietrecht 

VL Immobilienverwaltung

VL Grundbuchsrecht 

 

Baurecht 

VL Vergaberecht 

VL Bauvertragsrecht 

 

Der Studienschwerpunkt wendete sich an diejenigen Studierenden, die das Berufsfeld „Wirtschaftsjurist“ in den Tätigkeitsbereichen Banken, Versicherungen oder in der Bau- und Wohnungswirtschaft im weitesten Sinne anstrebten. Es gab zahlreiche Berührungspunkte der in den genannten Berufen anwendbaren Rechtsnormen; Mobilität der AbsolventInnen zwischen den Berufsfeldern war erstrebenswert.