Zulassung zum Studium

 

 

a) Zulassung für Studierende mit inländischen Vorbildungsnachweisen


b)
Zulassung für Studierende mit ausländischen Vorbildungsnachweisen


c)
Studienberechtigungsprüfung

    

a) Zulassung für Studierende mit inländischen Vorbildungsnachweisen

 Das Multimedia-Diplomstudium der Rechtswissenschaften ist ein ordentliches Universitätsstudium. Der Rektor lässt die Studierenden auf Antrag zum Studium zu. Sie erledigen – nach Durchführung der fristgerechten Online-Voranmeldung – alle weiteren Zulassungsformalitäten während der Präsenzphase.

Voraussetzungen für die Zulassung sind: 

- Elektronische Voranmeldung unter Studienvoranmeldung online. Die Frist für die Voranmeldung endet für das Sommersemester am 30. April und für das Wintersemester am 30. November[PS1] . Siehe Voranmeldung/Inskription.

-  Die allgemeine Universitätsreife. Sie wird nachgewiesen durch die Reifeprüfung (Matura) in einer höheren Schule oder die Absolvierung einer Berufsreifeprüfung*.

Sollten Sie keine Reifeprüfung oder Berufsreifeprüfung abgelegt haben, so können Sie das Multimedia-Diplomstudium der Rechtswissenschaften dennoch studieren, wenn Sie eine Studienberechtigungsprüfung für die Studienrichtung „Rechtswissenschaften“ positiv absolviert haben.  

-  Die Kenntnis der deutschen Sprache.  

* Die Berufsreifeprüfung ist eine Einrichtung der Erwachsenenbildung. Sie kann an jeder höheren Schule abgelegt werden und berechtigt wie eine Reifeprüfung zu allen Universitätsstudien. Eine Übersicht über jene höheren Schulen, an denen die Berufsreifeprüfung stattfindet, erhalten Sie beim jeweiligen Landesschulrat Ihres Bundeslandes. Zahlreiche Einrichtungen der Erwachsenenbildung bieten zu diesen Prüfungen Lehrgänge an. Die Zulassung zur Berufsreifeprüfung muss bei der höheren Schule eingebracht werden, deren Prüfungskommission die Berufsreifeprüfung abnimmt. Die Zulassung setzt voraus eine Lehrabschlussprüfung, eine dreijährige mittlere Schule, eine Krankenpflegeschule oder Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, eine mindestens 30 Monate umfassende Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst oder eine Facharbeiterprüfung im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes. Die Berufsreifeprüfung umfasst folgende Teilprüfungen: Deutsch (fünfstündige schriftliche Klausurarbeit), Mathematik (vierstündige schriftliche Klausurarbeit), Lebende Fremdsprache (nach Wahl des Prüfungskandidaten eine fünfstündige schriftliche Klausurarbeit oder eine mündliche Prüfung), Fachbereich (fünfstündige schriftliche Klausurarbeit über ein Thema aus dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten und eine diesbezügliche mündliche Prüfung). Die erste Teilprüfung kann nicht vor Vollendung des 17. Lebensjahres, die letzte Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres absolviert werden. 

 

Folgende Urkunden müssen im Original oder in notariell oder gerichtlich beglaubigter Kopie zur Präsenzphase mitgebracht werden:

 

- Gültiger Reisepass oder Staatsbürgerschaftsnachweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis 

- Nachweis der allgemeinen Universitätsreife (Reifezeugnis, Zeugnis über die Berufsreifeprüfung, Nachweis über die abgelegte Studienberechtigungsprüfung)  

- Nachweis der Sozialversicherungsnummer (SV-Karte/e-card oder gleichwertiger Nachweis) 

- Bestätigung über die erfolgreiche Voranmeldung

- Heiratsurkunde, wenn nicht auf allen Urkunden Namensgleichheit besteht

- Nachweis des akademischen Grades (zB Sponsionsurkunde)

- bei Übertritt von einer anderen Universität: Abgangsbescheinigung bei Fortsetzung derselben Studienrichtung, bei verschiedenen Studienrichtungen ist ein Abgang nicht notwendig; Nachweis der Matrikelnummer (Studienbuchblatt oder Studentenausweis), sofern eine solche im Rahmen eines vorangegangenen Studiums bereits zugewiesen wurde 

Den Studierenden steht es frei, gegebenenfalls auch außerhalb der Präsenzphasen innerhalb der für jedes Semester bestimmten Zulassungsfrist die Zulassung zum Diplomstudium der Rechtswissenschaften in der Abteilung für Lehr- und Studienservices der Johannes Kepler Universität Linz zu beantragen. 

 

b) Zulassung für Studierende mit ausländischen Vorbildungsnachweisen

 

Studierende mit ausländischen Vorbildungsnachweisen werden zugelassen, wenn sie folgende Unterlagen fristgerecht vorlegen (genauere Informationen finden Sie hier):

- Formular „Ansuchen um Zulassung zum Studium“ (erhalten Sie in der Abteilung für Lehr- und Studienservices der Johannes Kepler Universität Linz oder hier zum Download).

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber müssen Ihre Zulassungsansuchen bis spätestens 1. September für das Wintersemester und bis spätestens 1. Februar für das Sommersemester einreichen. Ansuchen, die nach diesem Zeitpunkt eintreffen, können für das folgende Semester nicht mehr berücksichtigt werden. Ausgenommen von dieser Einreichfrist sind Bewerberinnen und Bewerber aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union bzw aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Es wird allerdings auch diesen empfohlen, die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor Beginn der allgemeinen Zulassungs- und Meldefrist (für das Wintersemester bis spätestens Mitte September und für das Sommersemester bis spätestens Mitte Februar) in der Abteilung für Lehr- und Studienservices einzureichen.

- Nachweis der Universitätsreife und der Universitätsberechtigung (Sekundarschulzeugnis) mit sämtlichen Gegenständen und Noten. 

- Gegebenenfalls Nachweis über die bestandene Hochschulaufnahmeprüfung*

- Gegebenenfalls Nachweis über bereits absolvierte Vorstudien, zB Notennachweis, Verleihungsurkunde, Curriculum*

- Nachweis der besonderen Universitätsreife: eine Bestätigung, dass die Zulassung zum in Österreich beantragten Studium auch im Ausstellungsstaat des Reifezeugnisses tatsächlich und unmittelbar erfolgen kann. Die besondere Universitätsreife muss nicht nachgewiesen werden, wenn das Sekundarschulzeugnis in einem EU- oder EWR-Staat erworben wurde.

- Nachweis über die Kenntnisse der deutschen Sprache: Ausländische Bewerber, die keine Nachweise über ausreichende Deutschkenntnisse vorweisen können, haben vor der Zulassung zum Studium eine Ergänzungsprüfung aus Deutsch** abzulegen.  

Deutsche Vorbildungsnachweise:
StudienbewerberInnen aus Deutschland, die die Allgemeine Hochschulreife (Abiturzeugnis) erworben haben, müssen kein gesondertes Ansuchen um Zulassung zum Studium stellen. Für sie gilt dasselbe Verfahren wie für österreichische StudienbewerberInnen.
Achtung: Dies gilt nur für Absolventen der Allgemeinen Hochschulreife und nicht für Absolventen der Fachhochschhulreife oder der fachgebundenen Hochschulreifen!

Beglaubigung der Dokumente

Die ausländischen Dokumente müssen im Original oder in beglaubigter Kopie eingereicht werden. Abhängig von dem Ausstellungsstaat des jeweiligen Reifeprüfungszeugnis müssen die Dokumente noch zusätzlich auf die Echtheit beglaubigt werden. Genaueres finden Sie unter: Beglaubigung der Dokumente

Den fremdsprachigen Dokumenten sind deutsche Übersetzungen beizufügen. Eine im Ausland angefertigte Übersetzung ist grundsätzlich ebenfalls zu beglaubigen, eine von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher in Österreich angefertigte Übersetzung bedarf keiner weiteren Beglaubigung. Genauere Informationen zum Entfall der Beglaubigung bzw zu erforderlichen speziellen Beglaubigungsformen finden Sie auf der Homepage der Abteilung für Lehr- und Studienservices. 

Die Zulassung zum Studium ist in der Abteilung für Lehr- und Studienservices der Johannes Kepler Universität Linz zu beantragen! Studierende ohne österreichische Staatsbürgerschaft können die Zulassungsformalitäten nicht während der Präsenzphase erledigen

 * Je nach Ausstellungsstaat des Sekundarschulzeugnisses kann ein Nachweis der Hochschulaufnahmeprüfung oder/und von facheinschlägigen Vorstudien für die Zulassung an der Johannes Kepler Universität zwingend erforderlich sein.

** Ergänzungsprüfung Deutsch: Ausländische Studienwerber, die keine Nachweise über ausreichende Deutschkenntnisse vorweisen können, haben vor der Zulassung zum Studium eine Ergänzungsprüfung aus Deutsch abzulegen. Die Absolvierung dieser Ergänzungsprüfung wird dreimal im Semester angeboten, die Anmeldung erfolgt in der Abteilung für Lehr- und Studienservices Johannes Kepler Universität Linz. Das Institut für Fachsprachen der JKU Linz bietet verschiedene Vorbereitungskurse auf die Ergänzungsprüfung Deutsch an. Zur Einstufung wird ein Test angeboten, der auch online verfügbar ist. Weitere Informationen erhalten Sie in der Abteilung für Lehr- und Studienservices der Johannes Kepler Universität Linz. 

 

c) Studienberechtigungsprüfung

 Wenn Sie keine Reifeprüfung oder Berufsreifeprüfung haben, müssen Sie für das Multimedia-Diplomstudium der Rechtswissenschaften eine Studienberechtigungsprüfung („Studium ohne Matura“) ablegen.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind:

 1. die Vollendung des 20. Lebensjahres

2. die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes

3. ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache, falls Deutsch nicht die Muttersprache ist (Stufe B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen)

4. eine berufliche oder außerberufliche Vorbildung für das angestrebte Studium (zB Dienstprüfung, Meisterprüfung, Buchhalterprüfung, Bankprüfung, Konzessionsprüfung, Befähigungsprüfung, Unternehmerprüfung, Tätigkeit bei Anwälten oder Versicherungen usw.)
Kann keine berufliche Vorbildung nachgewiesen werden, gilt die positive Absolvierung einer rechtlichen Lehrveranstaltung durch ein Semester als außerordentliche/außerordentlicher Studierende/Studierender als fachliche Voraussetzung.

 Sie beantragen die Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung in der Abteilung für Lehr- und Studienservices der JKU Linz. Der Rektor entscheidet über die Zulassung auf Vorschlag der Referentin für die Studienberechtigungsprüfung für die Studienrichtung der Rechtswissenschaften (derzeit Dr. Andreas Hölzl). Das entsprechende Antragsformular ist in der Abteilung für Lehr- und Studienservices erhältlich und auch online verfügbar.  

Folgende Unterlagen sind bei der Antragsstellung im Original und in Kopie einzureichen:

- Antragsformular
- Nachweis über die rechtliche Voraussetzung (Zeugnis oder Bestätigung)
- Lebenslauf
- Reisepass

Die Prüfungsfächer der Studienberechtigungsprüfung lauten:

- Aufsatz über ein allgemeines Thema (schriftlich 3 Themen zur Wahl)

- Englisch 2 (schriftlich oder mündlich)

- Geschichte 2 (mündlich)

- Latein (mündlich)

Das Wahlfach wird in Absprache mit dem Referenten Mag. Dr. Andreas Hölzl festgelegt. Der Kandidat/die Kandidatin kann sich für ein Rechtsfach nach freier Wahl entscheiden; die Anforderungen bestimmt der Prüfer/die Prüferin; ebenso, ob die Prüfung entweder in einer Hausarbeit und in einem mündlichen Gespräch zum Thema der Hausarbeit oder in einer schriftlichen Klausurarbeit besteht. Eine Anerkennung anderer bereits absolvierter Prüfungen (Teile einer Reifeprüfung an höheren Schulen für Berufstätige, Externistenprüfungen, anerkannte Lehrgänge einer Erwachsenenbildungseinrichtung) ist möglich. Jährlich finden vier Prüfungstermine (Jänner, März, Juni und September) für die Fächer der Studienberechtigungsprüfung statt. 

Die Vorbereitung zur Studienberechtigungsprüfung erfolgt nach Aussprache mit den bescheidmäßig zugeteilten Prüfern durch die Kandidatin/den Kandidaten selbstständig und eigenverantwortlich. Eine bestimmte Vorbereitungszeit ist nicht vorgeschrieben.  Die Studienberechtigungsprüfung „Rechtswissenschaften“ kann auch an anderen rechtswissenschaftlichen Fakultäten in Österreich abgelegt werden. Für die jeweiligen Besonderheiten in der Durchführung kontaktieren Sie bitte die zuständigen Ansprechpartner.


 

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